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Wacker GründermannschaftAus Leidenschaft für den Fußball und mit dem Wunsch, dieser Leidenschaft gemeinsam nachzugehen, gründeten im Frühjahr 1956 sieben Mecklenbecker Freunde den Verein DJK Wacker Mecklenbeck. Obwohl (oder gerade weil) nicht erstes Ziel, stellten sich schnell auch sportliche Erfolge ein. Noch im Gründerjahr gewannen die Lila-Weißen Teufel der ersten Stunde ein Turnier auf dem Adler-Sportplatz am Bohlweg. Gegner im Endspiel waren die Lokalrivalen vom BSV Roxel,die in einer packenden Partie knapp aber verdient mit 1:0 bezwungen werden konnten.

Die Sportanlage, auf der die Wackeraner ihre ersten Erfolge feierten, bestand aus einem einzigen Rasenplatz auf dem Gelände der St. Anna-Gemeinde. Nach einer ersten Erweiterung spielten die Wackeraner dann ab 1981 zusätzlich auf Asche.

umzug_19971997 ermöglichten städtebauliche Entwicklungen den Bau des vereinseigenen Sportzentrums an der Egelshove. Mit derVerlagerung der Sportanlage schnellte die Mitgliederzahl der Fußballabteilung explosionsartig in die Höhe. Organisierte derseit 1978 eigenständige Vorstand 1998 noch 380 Aktive, so jagen jetzt ca. 800 Fußballerinnen und Fußballer regelmäßig dem „runden Leder“ nach.

Als größte Abteilung verteilen sich die Aktiven auf sieben Senioren-Mannschaften (drei Herren, zwei Damen und zwei Altherren) und 25 Jugendmannschaften,wobei in allen Altersklassen auch Mädchenmannschaften vertreten sind. Aus dem ersten Rasenplatz von 1956 ist mittlerweile eine Anlage mit fünf Spielflächen geworden: 1x Kunstrasen (fertiggestellt im Oktober2005), 2x Rasen, 1x Tenne, 1x Kleinspielfläche. Damit bietet der Verein seinen Mitgliedern optimale Bedingungen zur Ausübung ihres Sports.

Inzwischen sind zu dem ersten Turniersieg von 1956 viele weitere sportliche Erfolge hinzugekommen. Dabei ragen die Aufstiege der 1. Mannschaft in die damalige Kreisklasse II (1969) und der Aufstieg in die Kreisliga A (1984) heraus. Nach 12-jähriger Anstrengung und zwei verlorenen Entscheidungsspielen schaffte die Mannschaft 1996 dann den langersehnten Aufstieg in die Bezirksliga. Zudem gelang der Mannschaft zweimal der Gewinn der traditionsreichen Hallenstadtmeisterschaften (1987 und 2000). Die 2. Mannschaft glänzte mit den Aufstiegen in die Kreisliga B (1983) und in die Kreisliga A (2001) sowie mit dem Titel bei den Hallenkreismeisterschaften (1997). Die 3. und damalige 4. Mannschaft schafften den Aufstieg in die Kreisliga B. In den letzten Jahren haben besonders die Damen für sportliche Erfolge gesorgt. Nach zwei Aufstiegen in die Bezirksliga (2000, 2003) folgte 2005 der Aufstieg in die Landesliga. Den letzten Titel für Wacker errangen im Januar 2006 die Altherren (Ü40) mit dem Gewinn der Hallenstadtmeisterschaften.

wacker_gaudiNicht nur diese sportlichen Erfolge gaben bei Wacker Anlass zum Feiern, auch bei immer wiederkehrenden Veranstaltungen wurde und wird die Gemeinschaft, die den Gründern so wichtig war, gepflegt. Wackeraner denken da zum Beispiel an das alljährliche Grünkohlessen, die „Wacker-Gaudi“, die damaligen Stiftungsfeste sowie an die diversen Saisonabschlussfeiern. Die gemeinsamen und mannschaftsübergreifenden Veranstaltungen bilden die Basis für ein harmonisches und freundschaftliches Miteinander im Verein. Fußballleidenschaft und freundschaftliches Beisammensein – diese Ideale standen vor mehr als 50 Jahren für sieben Mecklenbecker Freunde im Vordergrund und sind noch heute auf die Fahnen der Fußballerinnen und Fußballer bei Wacker Mecklenbeck geschrieben.

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