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Startseite Fußball Kein Fußballwetter für die Ü 40
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Volker WortmannGegen die Wolbecker "Alten Herren" gab es in der Vergangenheit noch nie viel zu gewinnen. Deshalb wurde die Mannschaft gezielt verstärkt. Die üblichen Verdächtigen: Jens Behnke, Michael Saerbeck, Stephan Scholz und Volker Wortmann.

Wackeranlage, Samstagnachmittag, 15.36 Uhr. Es war kalt und regnete nicht nur Bindfäden, sondern Stricke. Die vier Verstärkungsspieler waren da, aber nur vier Ü 40 Spieler.  Es wurde versucht, Spieler telefonisch zu aktivieren. Bei dem Wetter waren Absagegründe wie, ich muss noch spülen oder mein Hamster hat Husten, nicht verwunderlich. Auch warteten einige heimlich auf den entscheidenden Satz: "Wie lassen das Spiel ausfallen." Ab nach Hause auf`s Sofa!

Nichts da, es wurde gespielt. In Wolbeck stießen noch zwei weitere Spieler zur Mannschaft, weiterhin "lieh" uns Wolbeck einen Spieler. Wir waren also vollzählig.

Der Platz war durch den Regen durchgeweicht. Nichts für Filigrantechniker mit Ballett- schuhen. Das Ergebnis 1:0 nach 6 Minuten für Wolbeck, 2:0 nach 16 . Minuten, nachdem Volker Wortmann im Fünfer angeschossen wurde.

Reinhold LeusmannDas Eigentor machte uns stärker und Volker Wortmann dirigiert die Ü 40 durch lautstarke Anweisungen. Ein  probates Mittel bei diesen Bodenverhältnissen sind Weitschüsse. Diese Taktik wurde belohnt, 26. Minute Reinhold Leusmann zog von 25 m ab. Es stand nur noch 2:1 - Halbzeit. Man war sich einig, da war noch was zu holen. 

Kaum wieder auf dem Acker waren alle guten Vorsätze vergessen. Der Ball wurde im Mittelfeld vertändelt. Anstatt konsequent anzugreifen, wurde der Gegner in einem respektvollen Abstand begleitet. 40. Minute: Ein Schuss von 18 m 3:1 für Wolbeck.

Wo war in dieser Situation unser Torwart, Peter Arndt. Dieser stand unbeteiligt 6 m vor seinem Tor und rührte sich nicht. Offensicht waren die Bügelfalten in seiner Torwarthose so stark, dass er sich nicht bewegen konnte. Was soll es, wir waren Kummer gewohnt. Deshalb weiterspielen.

Diese Einstellung wurde belohnt. Der Gegner bekam den Ball nicht aus seinem Strafraum, Klemens Sikorski half mit beim Rumstochern. 45. Minute nur noch 3:2. Hoffnung keimte wieder auf.

Doch wie schon so oft an diesem Tag hatte uns die Realität schnell wieder eingeholt. Ball und Schiedsrichter waren Wolbeck wohlgesonnen. Eine Abseitsstellung wurde nicht gepfiffen, die Ü 40 verharrte in Schockstarre. 47. Minute: 4:2 für Wolbeck.

Stefan ScholzDieses Ergebnis wollte Stefan Scholz nicht hinnehmen. Durch seinen  hohen läuferischen Einsatz sorgte er im Wesentlichen mit dafür, dass Wacker wieder ins Spiel kam. Auch Volker Wortmann versuchte immer wieder durch Fernschüsse den Gegner zu bezwingen, jedoch waren seine Bemühungen leider von wenig Erfolg gekrönt.  52. Minute irgendwie landete der Ball bei dem "Ausleihspieler" Norbert. Die Gelegenheit, ein Tor gegen seine eigene Mannschaft zu erzielen, wollte er sich wohl nicht nehmen lassen. Deshalb 56. Minute nur noch 4:3 für Wolbeck.

Dieses Ergebnis hatte leider nicht lange Bestand. Die Wolbecker waren bei diesen Platzverhältnissen einfach leichtfüßiger und überrannten die Wackerabwehr um das ein oder andere Mal. Deshalb 5:3 nach 58 Minuten, was auch gleichzeitig der Endstand des Spiels war.   

Das Spiel war zwar verloren und die Schuhe würden sicher länger als eine Woche benötigen, um wieder trocken zu werden,  aber als Ausgleich dafür,  hatten wir den Wolbeckern  ordentlich den Rasen zertreten.

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