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Startseite Fußball Ü 40: Englische Woche mit 6 Punkten
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Stephan NiemannDass Erfolg anzieht, ist bekannt. So fällt es der Ü 40 nicht schwer, auch bei einer Englischen Woche sich durch Spieler aus der Ü 32 zu verstärken.Aufgrund der letzten Spiele fällt Jens Behnke schon unter die Kategorie “adoptiert“. Neu waren somit Stephan Niemann und Martin Stegat.

 

Da Appelhülsen in der Vergangenheit oft mit jüngeren Spielern angetreten war, die sicherlich mehr Interessen an unseren Töchtern hätten, als mit uns Fußball zu spielen, hatten wir uns durch die Ü 32-Spieler optimal verstärkt.

Erste Irritationen vor dem Spiel, unser Stammkeeper, Peter Arndt, war nicht pünktlich da. Ursache, er musste erst seinen „hausfraulichen“ Pflichten nachkommen. Folge: Willi Roer musste ins Tor.

Als Devise wurde für das Spiel ausgegeben: Kontrolliert und locker das Spiel angehen und mal schauen, was passiert. Doch jüngere Spieler wie Martin Stegat entwickelten ihren persönlichen Ergeiz. Ball an der Mittellinie annehmen, ab über die rechte Seite, Flanke in den 16ner. Aber hier stand Thomas Hunnewinkel, Schuss aus 2 m Entfernung vom Tor, Haltungsnoten 6-, Chance versemmelt. Strafe, ein 24iger „Motivationswasser“.

Der Rest der 1. Halbzeit, Stress für die Abwehr, sonst keine großen Aufreger.

Halbzeit nach 35 Minuten, Spielstand: 0:0. Es gibt Wasser zur Erfrischung. Wegen der steifen Nordseebrise hätte man auch Tee mit Schuss nehmen können. Was soll es, wir hatten den jungen „Spunten“ gezeigt, dass auch angehende Schwiegerväter noch Fußball spielen können.

Vorsatz für die 2. Halbzeit, bei einem Sieg erhöht sich die 24iger Belohnung.

Jogi LeusmannEin derartiger Motivationsschub hilft immer. Deshalb, 45. Minute Reinhold Leusmann schnappt sich auf der rechten Seite an der Mittellinie den Ball. Spurt, präzise Flanke in den 5er auf Klemens Sikorski, der hat die Füße zwar falsch eingehakt, egal, trotzdem steht es 1:0 für Wacker.

Reinhold schien sich einiges für das Spiel vorgenommen zu haben, ob rechts oder links, er war überall zu finden. Folge, Ecke von Reinhold von rechts scharf vor das Tor gezogen, der gegnerische Abwehrspieler hat Angst und zieht den Kopf ein. Ergebnis, der Ball trifft den wohlgeformten Hinterkopf, 2:0 für Wacker (50. Minute).

Stan KloseVom Ergebnis her hätte man meinen können, 2:0 für die Heimmannschaft, der Rest sollte doch locker zu schaffen sein. Doch für Appelhülsen war das Spiel noch nicht zu Ende. Die Angriffe wurden deshalb verstärkt und es gab so manche brenzlige Situation zu überstehen. So etwas geht nur gut, wenn man verlässliche Partner hat. Dies waren insbesondere Matthias Klose als Libero mit einem sehenswerten Flugkopfball unweit von der Grasnabe entfernt (entspricht ungefähr seiner Körpergröße) und der „Aushilfstorwart“, Willi Roer. Es war schon beeindruckend, mit welcher Lockerheit er einarmig die Bälle herausfaustete.

Klemens SikorskiDass die Ü 32 Spieler nicht nur einfach mitspielten, sondern eine echte Verstärkung waren, hatte Stephan Niemann bereits durch seine solide Abwehrarbeit gezeigt. Doch das reichte ihm nicht. Mit in den Angriff eingeschaltet, Flanke von rechts auf den Kopf von Klemens Sikorski (der kann doch gar keinen Kopfball) trotzdem Tor zum 3:0 Endstand für Wacker.

Dass so ein Sieg mehr als einer 24iger Belohnung bedurfte, war selbstverständlich.

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